Eilmeldung

Eilmeldung

Erdogan wettert gegen UN-Sicherheitsrat

Sie lesen gerade:

Erdogan wettert gegen UN-Sicherheitsrat

Schriftgrösse Aa Aa

Ankara hat seine Militärpräsenz an der Grenze zu Syrien weiter verstärkt.

Der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan wirft dem UN-Sicherheitsrat im Syrien-Konflikt Untätigkeit vor. Der Rat habe nichts getan, um die Tragödie zu stoppen und so dem syrischen Präsidenten Baschar Al-Assad erlaubt, jeden Tag hunderte Menschen zu töten.

Die Türkei fordert die Einrichtung einer Flugverbotszone, um Assads Luftwaffe auszuschalten.

Angesichts der Blockadehaltung der Vetomächte Russland und China fordert Erdogan eine Reform des UN-Sicherheitsrats. Künftig müsste auch der wachsende Einfluss von Schwellenländern wie der Türkei berücksichtigt werden. “Es ist höchste Zeit eine Reform der internationalen Institutionen und insbesondere des UN-Sicherheitsrats ins Auge zu fassen. Jeden Tag wird es schwieriger für diese internationalen Institutionen, deren Mechanismus ungerecht und inaktiv ist, ihre Aufgaben zu erfüllen,” so Erdogan.

Der Syrien-Sondergesandte der UNO, Lakhdar Brahimi, reist in die Türkei, um zur Besonnenheit aufzurufen. Er soll sich an diesem Samstag mit dem türkischen Außenminister Ahmet Davutoglu treffen.