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Flüchtlingsdrama vor Lampedusa

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Flüchtlingsdrama vor Lampedusa

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Die italienische Küstenwache hat südlich der Insel Lampedusa mehr als 400 Flüchtlinge gerettet. Sie befanden sich auf zwei Booten, die in Seenot geraten waren.

Auf das erste zwölf Meter lange Beiboot war ein Helikopter der Küstenwache aufmerksam geworden. Bei dem zweiten überfüllten Boot schlug ein Fischer Alarm.

Die Insel Lampedusa ist nur 130 Kilometer von der tunesischen Küste entfernt und die italienische Regierung klagt über den starken Zustrom an Flüchtlingen.

Rom hat die EU um Hilfe gebeten und daran erinnert, dass das Flüchtlingsproblem nicht nur Italien, sondern alle europäischen Staaten angehe.

Das Mittelmeer ist laut der Menschenrechtsorganisation Amnesty International ein Massengrab. Tausende Flüchtlinge sind in den vergangenen Jahren bei dem Versuch nach Europa zu gelangen ertrunken.