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Frankophonie-Gipfel in Afrika

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Frankophonie-Gipfel in Afrika

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Der diesjährige Frankophonie-Gipfel in Kinshasa, der Hauptstadt der Demokratischen Republik Kongo, wird überschattet von den Konflikten im Osten des Landes sowie im Norden Malis.

Abdou Diouf, der Generalsekretär der Frankophonie, und der kongolesische Präsident Joseph Kabila mit seiner Frau Olive hießen Frankreichs Staatschef Francois Hollande willkommen.

In seiner Rede ging Hollande auch auf die Lage in Mali ein: “Ich möchte alle Teilnehmer am Frankophonie-Gipfel auf das aufmerksam machen. Terroristen kontrollieren den Norden dieses französischsprachigen Landes. Wir müssen entschlossen vorgehen und gegen den Terrorismus kämpfen, damit Mali wieder Herr seines ganzen Gebietes wird.”

Hollande betonte zudem, die Grenzen der Demokratischen Republik Kongo seien unantastbar er und sprach sich für eine Ausweitung der UN-Mission in der Region aus, falls dies notwendig sei.

In der Provinz Nord-Kivu kämpfen Regierungstruppen mit Hilfe der UNO gegen Rebellen, die vom benachbarten Ruanda unterstützt werden.

Hunderttausende wurden seit Beginn des Konflikts vertrieben und die UNO verurteilte die hohe Zahl an Verbrechen gegen Zivilisten.