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Pakistan betet für Malala


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Pakistan betet für Malala

Das Schicksal der 14-jährigen Malala bewegt ganz Pakistan. Das Mädchen hatte die Taliban kritisiert und war auf dem Nachhauseweg überfallen und in den Kopf geschossen worden. Sie schwebt immer noch in Lebensgefahr.

In Pakistan steigt die Wut auf die Extremisten. Eine Lehrerin sagte: “Terrorismus hat nichts mit dem Islam zu tun. Der heilige Prophet schreibt vor, dass alle Muslime, Männer und Frauen, ausgebildet werden sollen. Im Krieg bläute der Prophet seinen Anhängern ein, dass sie auf keinen Fall Frauen,
Ältere oder Kinder töten sollen. Diese Extremisten sagen, dass sie den Islam verkörpern, doch was für ein Islam ist das?”

Die Polizei hat mehrere Tatverdächtige verhaftet.
Ministerpräsident Raja Pervez Ashraf sagte, Malala sei eine Tochter Pakistans. Sie ist für viele Menschen ein Symbol für Frieden, Bildung und Fortschritt. In Karachi sangen Schulkinder für ihre Genesung.

Auch im benachbarten Afghanistan haben Hunderte Kinder für Malala gebetet. Die Taliban hatten nicht damit gerechnet, dass ihr Versuch das Mädchen zum Schweigen zu bringen, es zu einem Idol machen würde.

Jede Geschichte kann aus vielen Perspektiven erzählt werden. euronews Journalisten berichten in ihren Sprachen, mit ihrer Sicht der Dinge.

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