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London Film Festival: "Chakravyuh" feiert Weltpremiere

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London Film Festival: "Chakravyuh" feiert Weltpremiere

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Der indische Politthriller Chakravyuh – zu deutsch Labyrinth – hat beim London Film Festival Weltpremiere gefeiert.

Chakravyuh ist ein sozial-kritischer Kommentar der Probleme rund um die indische Naxalite Gemeinde. Die maoistische Bewegung hat ihre Wurzeln in den 1960er Jahren, als sich die Ideologen der marxistisch-leninistischen Bewegung vereinten und versuchten einen großen Aufschwung im ganzen Land herbeizuführen.
Nach der Niederschlagung dieser Bestrebungen, hat sich die Bewegung über die Jahre neu aufgestellt und gewinnt noch heute Unterstützer.

Ganz ohne Bollywood-Klischees entwickelt sich der Film rund um zwei beste Freunde, mitten im Konflikt. Schauspieler Arjun Rampal ist einer der Protagonisten.

“Das ist eine Situation, die ich, bevor ich diesen Film gemacht habe, völlig ignorierte. Klar, man weiß das es sie gibt, aber man weiß nicht wie stark sie ist, diese Bewegung. Und sie hat Indien ganz stark durchdrungen. Sie kann nicht mehr ignoriert werden.”

Regisseur Prakash Jha fügt hinzu:

“Für diese Bewegung gibt es Ursachen, und die Regierung ist besorgt deswegen. Das Verständnis für das Warum und Wie muss verbessert werden. Es ist eine sehr ernste Angelegenheit, denn die Bewegung breitet sich aus. Etwa 200 Distrikte des Landes und hunderttausende Menschen sind in die Bewegung eingebunden. Und es gibt Blutvergießen, jeden Tag. Das macht es so wichtig.”

Chakravyuh läuft in den Kinos in Großbritannien und Indien am 24 Oktober 2012 an.