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Zuckerbrot und Peitsche im Atomstreit mit Iran

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Zuckerbrot und Peitsche im Atomstreit mit Iran

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Die EU-Außenminister wollen im Atomstreit den Druck auf den Iran vergrößern. Es ist geplant, dass sie die Sanktionen weiter verschärfen. Diese sollen den Bankensektor, die Schifffahrt und die Industrie treffen. Schärfere Maßnaßhmen sind nach Meinung von Deutschlands Außenminister Guido Westerwelle kein Gegensatz zur Verhandlungsbereitschaft. Die EU und ihre Chefdiplomatin Catherine Ashton wollen den Iran so zum Stopp seiner Urananreicherungen zwingen.

Sie erklärte vor dem Treffen, “man muss sich Teheran von zwei Seiten annähern: Zum einen mit Druck, damit der Iran an den Verhandlungstisch zurückkehrt. Zum anderen mit Angeboten, wie wir den Druck auf das Land aufheben, damit es seinen internationalen Verpflichtungen nachkommt,” sagte Ashton in Luxemburg.

Ein europäisches Ölembargo ist bereits in Kraft, das die iranische Wirtschaft und seine Währung erheblich schwächt.

Der Westen verdächtigt Teheran, an einem geheimen Atomwaffenprogramm zu arbeiten, was die iranische Führung jedoch bestreitet.