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Spektakulärer Kunstraub: Millionenschwere Gemälde gestohlen


Niederlande

Spektakulärer Kunstraub: Millionenschwere Gemälde gestohlen

Es ist einer der größten Kunstdiebstähle in der Geschichte der Niederlande: Unbekannte haben aus der Rotterdamer Kunsthalle sieben millionenschwere Meisterwerke gestohlen. Das Museum teilte mit, die Polizei sei fünf Minuten nach dem der Alarm ausgelöst wurde, am Tatort eingetroffen. Da seien die Diebe bereits verschwunden gewesen. Bislang ist noch völlig unklar, wie die Täter in das Museum gelangen konnten.

Gestohlen wurden u.a. Paul Gauguins “Mädchen vor geöffnetem Fenster” , Henri Matisse’ “Lesendes Mädchen in weiß und gelb”, Claude Monets “Waterloo-Bridge, London” und Pablo Picassos “Harlekinkopf” .

Der Direktor der Kunsthalle, Willem van Hassel, sagte, “Die Kunsthalle ist 20 Jahre alt und die ausgestellte Sammlung war einmalig. Aber wir haben schon viele einzigartige Sammlungen gezeigt und bis jetzt ging alles gut, so wie bei anderen Museen. Sie müssen verstehen, egal was man macht, eine hundertprozentige Sicherheit ist schlicht unmöglich.”

Einer der wichtigsten niederländischen Sicherheitsexperten, Ton Cremers, sagte, “Die Einbrecher werden die Gemälde viele Jahre verstecken müssen. Wenn sie die Bilder nicht verkauft bekommen, werden sie sie vielleicht zerstören. Aber noch einmal: Es ist unmöglich die Gemälde zu verkaufen.”

Die Bilder gehören zur sogenannten Triton-Kollektion. Die Sammlung ist eine Leihgabe einer niederländischen Unternehmerfamilie und war erst seit dem 7. Oktober in der Kunsthalle zu sehen.

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