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Syrien: Brahimi ruft zu Waffenruhe am Opferfest auf

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Syrien: Brahimi ruft zu Waffenruhe am Opferfest auf

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Die syrischen Regierungstruppen haben zwei Viertel im Nordosten Aleppos ohne Unterlass bombardiert. Die Soldaten von Präsident Baschar Al-Assad belagern zudem die Hauptverbindungsstraße zwischen Aleppo und der Grenze zur Türkei.

Jeden Tag werden Dutzende Zivilisten getötet. Die Verletzten werden so gut wie möglich behandelt, doch viele sind für den Rest ihres Lebens verkrüppelt. Wer kann, verlässt die Stadt, zurück bleiben die Armen.

Bei den Kämpfen in Aleppo ist die historische Omaijaden-Moschee schwer beschädigt worden. Teppiche wurden verbrannt, Fensterscheiben zertrümmert und kostbare Reliquien gestohlen.

Der internationale Syrien-Gesandte Lakhdar Brahimi hat die syrischen Konfliktparteien zu einer Waffenruhe zum islamischen Opferfest Eid al-Adha Ende Oktober aufgerufen.

Brahimi besuchte bei seiner Rundreise in der Region den Irak und den Iran, um für eine politische Lösung der Syrien-Krise zu werben. Er bat die iranischen Behörden um Hilfe. Das Blutvergießen müsse beendet werden und das ginge nur mit einem Waffenstillstand.