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Syrien: Brahimi wirbt für Waffenruhe

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Syrien: Brahimi wirbt für Waffenruhe

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Syrische Regierungstruppen haben erneut Wohnviertel in Aleppo bombardiert. Bislang haben die Menschen der Stadt die Rebellen unterstützt.

Doch viele Bewohner sind am Ende ihrer Kräfte und die Stimmung könnte umschwenken. Denn mit dem herannahenden Winter spitzt sich die Versorgungslage immer mehr zu und vereinzelt werden jetzt auch die Rebellen verantwortlich gemacht.

Der internationale Sondergesandte Lakhdar Brahimi hat beiden Seiten eine Waffenruhe für Ende Oktober vorgeschlagen. Die Rebellen sagten, sie seien damit einverstanden, doch nur wenn das Regime seinen Beschuss einstelle.

Der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan hat Irans Präsident Mahmoud Ahmadinejad vorgeschlagen zu dritt mit Ägypten Gespräche über den Syrien-Konflikt zu führen.

Die Türkei unterstützt derzeit die Rebellen, Iran ist ein Verbündeter von Syriens Präsident Baschar al-Assad.

Brahimi traf sich mit dem ägyptischen Außenminister. Es ist die letzte Etappe seiner Rundreise in der Region, denn der Syrien-Konflikt hat längst die Landesgrenzen überschritten. Brahimi drängt zur Eile, denn die Lage in Syrien verschlimmere sich mit jedem Tag.