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Zweite Redeschlacht zwischen Obama und Romney

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Zweite Redeschlacht zwischen Obama und Romney

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US-Präsident Barack Obama und sein Kontrahent
Mitt Romney haben sich bei der zweiten TV-Debatte wenige Wochen vor der Wahl einen heftigen verbalen Schlagabtausch geliefert.

Romney hielt dem Präsidenten in der Redeschlacht vor, in seinen vier Jahren im Weißen Haus viele Zusagen gebrochen zu haben. Unter seiner Regierung werde sich einiges ändern, so der Herausforderer:“Mit mir als Präsident bekommt Amerika wieder Jobs! Ich werde – anders als er – außerdem für einen ausgeglichenen Haushalt sorgen. Ich werde die Krankeusversicherung Medicare, wie auch die Sozialversicherung reformieren. Übrigens: Ich habe mein Können bereits bewiesen,- als Gouverneur. Ich kann.”

Amtsinhaber Barack Obama konterte:“Es gibt da einen wesentlichen Unterschied in der Vorstellung davon, wie dieses Land voran zu bringen ist. Gouverneur Romney mag ein guter Mensch sein, der seine Familie liebt – doch ich denke, wer hinter verschlossenen Türen sagt, das er glaubt, 47 Prozent sähen sich als Opfer, die keine Verantwortung übernehmen wollten,- der denkt auch, was er sagt.”

Obama machte in der Debatte einen bedeutend angriffslustigeren Eindruck als im ersten Rededuell vor zwei Wochen, als er kraftlos gewirkt und Romney praktisch das Feld überlassen hatte.

Romney hatte seitdem in den Umfragen deutlich zugelegt.

Die beiden Kandidaten werden am 22. Oktober in einer dritten Debatte aufeinandertreffen – dann in Florida.