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Bangladeschi und FBI-Ermittler wollten Notenbank sprengen

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Bangladeschi und FBI-Ermittler wollten Notenbank sprengen

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Ein 21-Jähriger Mann aus Bangladesch soll einen Sprengstoff-Anschlag auf die Zentralbank in New York geplant haben. Eine Bundesrichterin erließ Haftbefehl gegen ihn. Zusammen mit einem verdeckten Ermittler hatte der Bangladeschi einen Kleinlaster vor der New Yorker Fed geparkt. Dann gingen beide in ein Hotel, von dem aus der Bangladeschi mehrfach von seinem Mobiltelefon den Zünder anrief, bevor er festgenommen wurde.

“Er ist hierhergekommen und schwor einen Akt des Dschihad in den USA zu begehen. Er ging zur Börse und sah die scharfen Sicherheitsmaßnahmen und entschloss sich stattdessen die Zentralbank anzugreifen”, erklärte der New Yorker Polizei-Präsident Ray Kelly.

Das FBI hatte den Verdächtigen überwacht, ein verdeckter Ermittler zusammen mit ihm einen nichtfunktionierenden Sprengsatz gebaut.

“Ich bin ziemlich verängstigt, weil ich mir nicht vorstellen kann, dass ein Terrorist auf der anderen Straßenseite gewohnt hat”, sagt Nachbar Darren Rowe.

2009 hatten mehrere Personen zusammen mit verdeckten Ermittlern Anschläge auf zwei Synagogen in der Bronx geplant. Bei ihrer Verurteilung befand der Richter damals, die Regierung habe sie zu Terroristen gemacht.