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Kolumbien und FARC starten Friedensdialog

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Kolumbien und FARC starten Friedensdialog

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Die Regierung von Kolumbien und die linksgerichteten FARC-Rebellen wollen ihren fast 50 Jahre alten Konflikt ein für alle Mal beenden. Das haben beide Seiten zu Beginn der nun gestarteten Friedensverhandlungen in Hurdal bei Oslo zugesichert. Am 15. November soll der Dialog in Kubas Hauptstadt Havanna weitergehen.

Die marxistisch orientierte FARC-Guerilla hat gut 9000 Kämpfer unter Waffen. Sie ist damit die größte Guerilla-Gruppe in Südamerika. Seit 1964 kämpfen die “Revolutionären Streitkräfte Kolumbiens”, wie die FARC mit vollem Namen heißen, gegen den Staat. Mehr als 200 000 Menschen kamen seither in dem Konflikt ums Leben, mehrere Millionen mussten fliehen.

Der jetzt begonnene Dialog ist bereits der vierte Anlauf seit 1984, um den Bürgerkrieg zu beenden. Zum letzten Mal scheiterte ein Versuch im Jahr 2002.