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Obama Kopf-an-Kopf mit Romney

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Obama Kopf-an-Kopf mit Romney

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Aufatmen bei den amerikanischen Demokraten. Es war ein gänzlich anderer Barack Obama, der beim jüngsten TV-Duell gegen seinen Herausforderer Mitt Romney antrat. Doch obwohl sich Obama angriffslustig zeigte, war diese zweite Debatte noch längst kein “Game Changer” – ein Ereignis also, das das Spiel auf den Kopf stellt.

Barack Obama:“Rekapitulieren wir, was wir gestern Abend gelernt haben: seine (“Romneys” Red.)Steuerpläne gehen nicht auf, seine Arbeitsmarktideen auch nicht, sein Vorschlag das Defizit zu reduzieren, wird es weiter erhöhen.”

Romney geriet zwar deutlich häufiger in die Defensive als beim ersten TV-Duell, insgesamt schlug er sich aber doch tapfer. Er setzte dem Präsidenten vor allem erneut mit der schlechten Wirtschaftslage zu.

Mitt Romney:“Ich glaube, dass amerikanische Volk hätte erwartet, dass der Präsident einmal beschreibt, was er die nächsten vier Jahre zu tun gedenkt. Doch nichts dergleichen! Er kann ja nicht einmal erklären, was er die letzten vier Jahre getan hat.”

Es ist klar, Romney weiß genau, dass es vor allem die Wirtschaftspolitik ist, mit der er punkten kann. Kein Zweifel, Obamas Bilanz nach vier Jahren ist nicht gerade rosig: Die Arbeitslosigkeit ist hoch, die Wirtschaft lahmt, viele Amerikaner haben Zukunftsängste – das alles sind Steilvorlagen für Romney.

Stefan Grobe, euronews:“Virginia muss von Mitt Romney gewonnen werden. Andernfalls dürfte ein Sieg im November für Romney in weite Ferne rücken, wie es bereits bei McCain der Fall war, der Obama 2008 in Virginia unterlag. Glaubt man den Umfragen, sieht es momentan alles nach einem Kopf-an-Kopf-Rennen bis zur Ziellinie aus.”