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Schweizer Regierung gegen HIV, Syphilis & Co

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Schweizer Regierung gegen HIV, Syphilis & Co

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Einer lässt mit zerknirschter Miene eine Gummiente sprechen, ein anderer sagt es über Schattenspiele mit seinen Händen – “sag es wie du willst, aber sag es” – mit diesem Slogan will das Schweizer Bundesamt für Gesundheit Menschen dazu bringen, ihre Partner über Geschlechtskrankheiten zu informieren.

Auf welchen Weg auch immer, Kommunikation sei wichtig – bevor die Partner die Krankheit weitergeben, weil sie womöglich keine Symptome bemerkten – so der Verantwortliche im Bundesamt, Roger Staub:

“Sexpartner zu informieren ist wichtig, weil sie sich angesteckt haben können und ohne Symptome Träger der Krankheiten sein können. Wir möchten, dass sich die Leute untersuchen und gegebenenfalls behandeln lassen. Dann muss man es denen eben sagen.”

Seit 25 Jahren klärt die Kampagne über HIV und Aids auf und ruft Safer-Sex-Regeln in Erinnerung.

Von neuen Informationswegen wie SMS halten auch die Jungen nicht viel:

“Ich würde es lieber unter vier Augen besprechen als so hintenrum,” sagt ein junger Schweizer. Und ein anderer: “Es ist feig. Wenn so etwas ist, sollte man es der Person ins Gesicht sagen. Und ein Präservativ benützen.”

Bis 2017 sollen HIV-Ansteckungen als auch die sexuell übertragbaren Infektionen wie Syphilis oder Chlamydiose halbiert werden.

Die anonyme Info-Version per SMS wurde nach ein paar Tagen abgeschaltet – wegen Missbrauchsgefahr.

www.check-your-lovelife.ch