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Sponsoren verlassen Armstrong

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Immer mehr Sponsoren wenden sich von Ex-Radprofi Lance Armstrong ab: Nach dem Sportartikel-Konzern Nike und der Brauerei Anheuser-Busch haben auch der Fahrradbauer Trek sowie die Fitnessstudio-Kette 24 Hour Fitness ihre Verträge beendet. Armstrong selbst legte den Vorsitz seiner Krebsstifung Livestrong nieder. Mit diesem Schritt will der mit Dopingvorwürfen konfrontierte ehemalige Radprofi Schaden von der Stiftung fernhalten.
 
Für den PR-Experten Mike Paul von MGP & Associates ein Schritt der nicht ausreicht: “Die Menschen glauben die Vorwürfe, die Sponsoren ziehen sich zurück. Kann er überleben? Wenn Lance einen Strich zieht und zugibt, dass er einen Fehler begangen und gelogen hat, dann kann er überleben. Wenn er so weiter macht, dann ist irgendwann Schluss”, meint Paul.
 
Armstrong betrieb laut einem umfangreichen Bericht der US-Anti-Doping-Agentur USADA jahrelang systematisches Doping, handelte mit verbotenen Substanzen und zwang seine Teamkollegen zum Dopen. Armstrong bestreitet die Vorwürfe.