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US-Wahlkampfhelfer mobiliseren letzte Kräfte

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US-Wahlkampfhelfer mobiliseren letzte Kräfte

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Kurz nach dem Fernsehduell hat sich der republikanische Präsidentschaftskandidat im Swing State Virginia auf Stimmenfang begeben. Für die Republikaner ist es ein Schlüsselstaat, ähnlich wie Ohio und Florida: Verliert Mitt Romney in Virginia wie McCain vor vier Jahren, wird ein republikanischer Wahlsieg unwahrscheinlich.

Eine Anhängerin meint, “Romney ist eine ehrliche Haut. Seht euch seine Familie an, er glaubt an Gott, seht ihn euch an! Man muss ihn einfach gut finden.”

Ein Pastor schließt sich an: “Er ist ein starker Kandidat. Ich will ihn als Gewinner sehen. Unser Land braucht ihn so sehr.”

Auch unter Barack Obamas Wahlkampfhelfern in Maryland herrscht Optimismus. Der Auftritt des Präsidenten beim zweiten Fernsehduell motiviert die Anhänger auf den letzten Metern vor der Wahl.
Umfragen nach dem Duell zeigen Obama als Sieger – wenn auch nur mit knappem Vorsprung.

Die Helfer rufen auch Menschen im benachbarten Virginia an, um Wahlkampf zu machen. Eine freiwillige Unterstützerin erklärt, “je nachdem, wieviele Leute da sind, rufen wir zwischen 750 und 1000 Menschen in jeder Schicht an. Wir müssen uns jetzt besonders anstrengen, das bedeutet auch Telefon-Schichten am Samstag und Sonntag.”

Die Zeit wird knapp. So bleiben den Kandidaten und ihren Anhängern noch etwa drei Wochen, um die Amerikaner zu überzeugen.