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In London sind zehntausende Menschen gegen die Sozialkürzungen und Steuererhöhungen der britischen Regierung auf die Straße gegangen. Mit Pfeifen und Trommeln machten die Demonstranten ihrem Ärger darüber Luft, dass die Regierung von Premierminister David Cameron den großen Schuldenberg vor allem mit Sparmaßnahmen bekämpfen will, die zu Lasten der kleinen Leute gehen.

“700.000 Stellen werden gestrichen. Betroffen sind Krankenschwestern, Sozialarbeiter, Menschen, die mit den Schwächsten in unserer Gesellschaft zu tun haben. Und gleichzeitig werden die Reichen immer reicher. Das muss aufhören”, sagt Gewerkschafter Dave Prentis.

Aufgrund dieser Ungerechtigkeiten kündigten die Gewerkschaften einen Generalstreik in naher Zukunft an.

Eine Demonstrantin meint:
“Unsere Botschaft ist: Wir wollen nicht, dass unsere Kinder in einer ungerechten Gesellschaft aufwachsen.”
Und ein Vater ergänzt:
“Wir sind sehr unzufrieden und wollen das soziale Sicherheitsnetz, das es in ganz Europa gibt, nicht verlieren. Dafür müssen wir kämpfen.”

Euronewskorrespondent Ali Sheikholeslami:
“Eine weitere Großdemonstration in London. Die Demonstranten fordern ein Ende der Sparpolitik und stattdessen Anstrengungen, um das Wirtschaftswachstum anzukurbeln. Bedenkt man aber den britischen Schuldenberg, wird das schwer umsetzbar sein.”

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