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Eurozone - Schuldenzone: Euroländer machen immer mehr Schulden


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Eurozone - Schuldenzone: Euroländer machen immer mehr Schulden

Die Schulden der Eurostaaten sind so hoch wie noch nie seit Einführung der Gemeinschaftswährung. Laut der europäischen Statistikbehörde Eurostat hat sich zwar das öffentliche Defizit 2011 etwas reduziert – es ging von 6,2 auf 4,1 Prozent zurück – aber der öffentliche Schuldenstand belief sich auf fast 88 Prozent des gemeinsamen Bruttoinlandsprodukts. Gegenüber 2010 ist das ein Plus von fast zwei Prozent. Damit stiegen die Schulden der Eurozone in den vergangenen drei Jahren kontinuierlich an.

Vor allem Griechenland und Spanien häuften 2011 die höchsten neuen Schulden an, ihre Budgetdefizite lagen deutlich über den Prognosen. Die niedrigsten Defizite verzeichneten Luxemburg, Finnland und Deutschland. Insgesamt erfüllen 13 der 17 Euroländer die Maastricht-Kriterien nicht.

Jede Geschichte kann aus vielen Perspektiven erzählt werden. euronews Journalisten berichten in ihren Sprachen, mit ihrer Sicht der Dinge.

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