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Vom gefeierten Ausnahmesportler zum gesperrten Dopingsünder. Der Radsport-Weltverband UCI hat das Urteil gegen den früheren Radprofi Lance Armstrong bestätigt. Es stützt sich auf den Bericht der amerikanischen Anti-Doping-Agentur, der Armstrong EPO-Doping, Eigenbluttransfusionen und die Einnahme von Testosteron-Pillen nachweist.
Damit ist Armstrong ein Leben lang vom Profisport gesperrt. Seine sieben Tour de France-Siege wurden ihm aberkannt.

UCI-Chef Pat McQuaid kündigte eine neue Ära für den Radsport an: Er bestätige das Urteil der amerikanischen Anti-Doping-Agentur, der Fall komme nicht vor den Internationalen Sportgerichtshof in Lausanne.
Die Sanktionen der Anti-Doping-Behörde würden anerkannt. Der UCI sperre Armstrong vom Radsport und erkenne ihm die sieben Tour de France-Titel ab. Für Lance Armstrong sei kein Platz im Radsport.

Der UCI-Chef schloss seinen eigenen Rücktritt aus. Seit seinem Amtsbeginn 2005 habe er entschieden gegen Doping im Radsport gekämpft, begründete er.
Zunächst gab es noch keine Reaktion von Lance Armstrong, der Doping stets abgestritten hatte.

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