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Wut im Kosovo über Gespräche mit Belgrad

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Wut im Kosovo über Gespräche mit Belgrad

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Im Kosovo hat es Zusammenstöße zwischen Sicherheitskräften und Oppositionellen gegeben. Die Polizei setzte Tränengas ein. Die Demonstranten hatten die Sicherheitskräfte zuvor mit Eiern und Tomaten beworfen.

Nach unbestätigten Informationen gab es Verletzte auf beiden Seiten. Die Proteste in Pristina wurden von der größten Oppositionspartei organisiert.
Hintergrund sind Gespräche der Regierungen des Kosovos und Serbiens vergangene Woche in Brüssel.

Es war das erste Treffen auf dieser Ebene, seitdem das Kosovo 2008 seine Unabhägigkeit von Serbien erklärt hatte, die Belgrad nicht anerkennt.
Brüssel besteht jedoch auf eine Normalisierung der Beziehungen als Bedingung für eine Mitgliedschaft in der Europäischen Union.

Das kosovarische Parlament hatte entsprechenden Plänen am Donnerstag zugestimmt. Widerstand kam von einigen Abgeordneten, die jedoch in der Minderheit waren.