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Missbrauchsskandal: BBC unter Druck

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Missbrauchsskandal: BBC unter Druck

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Die BBC gerät im Missbrauchs-Skandal um ihrern früheren Kult-Moderator Jimmy Savile immer stärker unter Druck. Der Generaldirektor der britischen Rundfunkanstalt George Entwistle bestritt jetzt, dass der Sender den Fall vertuscht habe.
 
Savile soll unzählige junge Mädchen sexuell missbraucht haben. Dabei soll er auch seine prominente Stellung bei der BBC ausgenutzt haben und zum Beispiel Mädchen im Studio in seine Kabinen gelockt haben. Dazu BBC-Chef Entwistle vor einem Parlamentsausschuss:
 
“Keine Frage, das, was Jimmy Savile getan hat und wie sich die BBC verhalten hat wirft Fragen nach dem Vertrauen zu uns und zu unserem Ruf auf. Offenbar hat der Umgang bei der BBC es Jimmy Savile erlaubt, das zu tun, was er getan hat. Das ist keine Frage. Man kann nur mit Schrecken darauf zurückblicken, dass er all das solange tun konnte, ohne entdeckt zu werden. Darüber kann ich nur mein tiefstes Bedauern aussprechen.”
  
Die BBC hatte im Dezember 2011 wenige Wochen nach dem Tod Saviles eine Dokumentation über die Missbrauchsvorwürfe ausstrahlen wollen, diese dann aber kurzfristig zurückgezogen.

Nach einem Beitrag über Savile Anfang Oktober auf dem Sender ITV melden sich fast täglich neue mutmaßliche Opfer.