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Nach der Debatte dreschen Obama und Romney aufeinander ein

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Nach der Debatte dreschen Obama und Romney aufeinander ein

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Einen Tag nach dem letzten Fernsehduell geht der US-Präsidentschaftswahlkampf in seine entscheidende Phase. Nachdem die außenpolitische Trumpfkarte in der Debatte nicht gestochen hat, verschärft Präsident Barack Obama nun die Angriffe auf seinen republikanischen Herausforderer:

“Sie können für Einwanderer, Schwule und Frauen die Uhr um 50 Jahre zurückdrehen oder bei dieser Wahl entscheiden, dass wir eine inklusive, generöse Gesellschaft bleiben, in der Sie, egal wer Sie sind, wie Sie aussehen oder woher Sie kommen, es schaffen und einen Platz in der amerikanischen Familie haben. Darum geht es!” rief Obama seinen Anhängern in Delray zu.

Auch Mitt Romney sieht im Angriff auf seinen Gegner die beste Möglichkeit bei den noch unentschiedenen Wählern zu punkten:

“Angriffe auf mich sind kein Wahlprogramm. Wir hatten mit der Vizepräsidentschaftsdebatte vier Debatten und in keiner haben wir vom Präsidenten ein Programm gehört. Und deshalb geht er unter, während wir unter Volldampf stehen”, sagte Romney in Henderson im Bundesstaat Nevada.

Die jüngste Meinungsumfrage von ABCNews und der Washington Post unter wahrscheinlichen Wählern sieht Romney knapp vorn. Beunruhigender für den Präsidenten ist jedoch der sich abzeichnende Trend: Romney legt deutlich zu, während die Unterstützung für Obama abnimmt.