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US-Republikaner hält Vergewaltigung nicht für Abtreibungsgrund

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US-Republikaner hält Vergewaltigung nicht für Abtreibungsgrund

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Das konnte der republikanische US-Präsidentschaftskandidat Mitt Romney sicher nicht gebrauchen. Richard Mourdock, Kandidat der Republikaner für den US-Senat in Indiana, hat bei einer TV-Debatte an diesem Dienstag mit einer Aussage für viel Wirbel gesorgt. Eine Vergewaltigung, so Mourdock, sei für ihn kein legitimer Grund für eine Abtreibung.

“Ich glaube, Leben beginnt mit der Empfängnis. Der einzige Grund für eine Abtreibung ist meiner Ansicht nach, wenn das Leben der Mutter in Gefahr ist. Ich habe lange Zeit mit mir selbst gerungen. Aber mir ist klar geworden, dass das Leben ein Geschenk Gottes ist. Ich glaube, selbst wenn ein Leben mit der furchtbaren Situation einer Vergewaltigung beginnt, ist es doch etwas, das Gott gewollt hat.”

Mitt Romney distanzierte sich umgehend von den Äußerungen seines republikanischen Parteikollegen. Er teile die Meinung Mourdocks nicht, sie entspräche nicht seiner Sicht der Dinge, ließ Romney von seiner Sprecherin ausrichten.