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"Battleground States" werden US-Wahl entscheiden

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"Battleground States" werden US-Wahl entscheiden

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In den USA steigt die Spannung vor der Präsidentschaftswahl am 6.November.

Vor allem die sogenannten “battleground states” Virginia, North Carolina und Ohio werden letztendlich darüber entscheiden, wer das Rennen um die Macht für sich entscheidet.

EuroNews befragte Amerikaner aus den für die Wahl wichtigen Bundesstaaten.

Ein Frau aus Virignia und will für Obama stimmen, zwei Damen aus North Carolina dagegen sagen, sie werden ihr Kreuz für das Team Romney-Ryan machen. Danach treffen wir einen Mann, der ebenfalls in Virginia zur Wahl gehen wird, er ist noch unentschieden.

Auch Meinungsumfragen zufolge ist ein enges Rennen zu erwarten. Romney führt demnach leicht bei den Wählerstimmen, aber Obama liegt bei den Wahlmännern vorne.

Jonathan Karl von ABC News meint dazu im Gespräch mit unserem USA-Korrespondenten Stefan Grobe: “Wenn Obama Ohio gewinnt, und seit zwei Monaten hat er dort einen knappen Vorsprung, dann gewinnt er höchstwahrscheinlich die Wahl.”

Was aber wenn bei den Wahlmännern Gleichstand herrschen sollte?

Darauf erklärt unser Experte: “Wenn das passiert, dann entscheidet der Kongress. Das Repräsentantenhaus bestimmt den Präsident, und der Senat den Vize-Präsident.”

Das Rechung des Obama-Teams ist einfach: der Amtsinhaber muss alle Staaten für sich entscheiden, die auch John Kerry 2004 gewonnen hat plus Ohio und er wäre wiedergewählt.

“Gewinnt Obama bei den Wahlmännern, bekommt Romney aber mehr Wählerstimmen aus dem Volk, so hätten wir eine Situation wie 2000, nur umgekehrt”, meint Stefan Grobe. “Damals hatte der Demokrat Al Gore 500.000 Wählerstimmen mehr als sein republikanischer Kontrahent George W. Bush, der aber gewann knapp bei den Wahlmännern und wurde Präsident.”