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AMAL zeichnet Roadmovie aus

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AMAL zeichnet Roadmovie aus

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Mehr als 30 Filme wurden dieses Jahr bei der zehnten Ausgabe des internationalen europäisch-arabischen Filmfestivals AMAL gezeigt. Stattgefunden hat die Zeremonie in der spanischen Stadt Santiago de Compostela.

Gegründet wurde AMAL im Jahr 2003 von einer unabhängigen Organisation mit dem Namen Araguaney Foundation. Auf Arabisch heisst das Hoffnung. Amal hat die Hoffnung, zwischen der westlichen und arabischen Gesellschaft “Brücken” zu bauen.

Die Auszeichnung für den besten Spielfilm ging an das holländische Werk “Rabat” von Jim Taihuttu und Victor Ponten. Für Taihuttu und Ponten ist es der erste Spielfim. Ein großer Erfolg, denn die beiden gewannen auch die Auszeichnung “Bester Regisseur”.

Rabat ist ein spannender Road Movie, dessen drei Hauptdarsteller Nasrdin Dchar, Achmed Akkabi und Marwan Kenzari sich den Award “Bester Hauptdarsteller” teilen.

Nadir, gespielt von Nsdrin Dchar, muss das alte Taxi seines Vaters von Amsterdam zu seinem Onkel nach Marokko bringen. Auf der Reise durch Holland, Belgien, Frankreich und Spanien, nimmt er seine beiden Freunde Abdel und Zakaria mit. Begegnungen mit neuen Menschen, durch die sie in manch ungewöhnliche Situation geraten, zeigt ihnen, wroum es eigentlich bei diessem Road Trip geht: Der Zusammenhalt ihrer Freundschaft.

Der Award für den besten Dokumentar Film ging an “Le Thé ou l‘électricité” des Belgiers Jérôme Le Maire.

Der Film erzählt wie in einem kleinen einsam gelegnen Dorf Mitten in Marokko die Elektrizität eingeführt wird. Mehr als drei Jahre lang hat der Regisseur die Geschehnisse des Dorfes mit der Kamera verfolgt. Vor den Augen der Zuschauer wird die Erbarmungslosigkeit der Modernität sichtbar, der das Dorf von nun an ausgesetzt ist.