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Beschäftigungslage in Spanien wird immer dramatischer

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Beschäftigungslage in Spanien wird immer dramatischer

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Die Arbeitslosigkeit in Spanien steigt und steigt und hat im dritten Quartal einen Negativrekord erreicht. Die Zahl der Arbeitslosen kletterte auf den höchsten Stand seit 35 Jahren, die Arbeitslosenquote liegt nun bei mehr als 25 Prozent, das ist der zweithöchste Wert in der EU.

Insgesamt haben in Spanien fast 5,8 Millionen Menschen keinen Job. Und Experten gehen davon aus, dass die Beschäftigungslage sich angesichts der Sparpakete und der Rezession weiter verschlechtern wird. Viele Spanier sehen nur mehr einen Ausweg. “Wenn ich ein Angebot aus dem Ausland bekomme, werde ich es annehmen”, meint ein Mann. “Das ist ganz klar. Das Problem ist allerdings die Sprache. Wenn man Englisch spricht, ist das in Ordnung, mein Englisch ist ganz gut. Früher konnte man ins Ausland gehen und dort eine Fremdsprache lernen, aber das geht heute nicht mehr.”

Vor allem im Süden des Landes ist die Lage dramatisch. In 16 spanischen Provinzen stieg die Arbeitslosenquote auf mehr als 30 Prozent. In der spanischen Exklave Ceuta in Nordafrika lag sie sogar bei 41 Prozent.