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Erdbeben der Stärke 5 erschüttert Süditalien

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Erdbeben der Stärke 5 erschüttert Süditalien

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Nach dem Erdbeben der Stärke 5,0 in der Nacht zum Freitag in Süditalien fürchten die Bewohner neue schwere Erdstöße. Es gab Dutzende von Nachbeben. Ein Mann war an einem Herzinfarkt gestorben, viele Gebäude wurden schwer beschädigt.

Das Zentrum des Bebens lag in unmittelbarer Nähe des Ortes Mormanno. Das Krankenhaus von Mormanno wurde evakuiert. Menschen liefen aus Angst vor weiteren Beben ins Freie und verbrachten die Nacht draußen.

Immer wieder erschüttern folgenschwere Erdbeben Italien. Zuletzt kamen bei zwei Beben im Mai in Norditalien 27 Menschen ums Leben.

Der Direktor des italienischen Erdbebenzentrums Alessandro Amato sagte, aller Wahrscheinlichkeit werde Süditalien in den nächsten zehn Jahren von einem sehr schweren Erdbeben erschüttert werden. Man müsse darauf gefasst sein und entsprechende Vorkehrungen treffen.

In der stark bebengefährdeten Region im Süden Italiens hat es seit 2010 mehr als 2200 Erdstöße gegeben.