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Spanien: Prinz-von-Asturien-Preis im Schatten der Krise verliehen

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Spanien: Prinz-von-Asturien-Preis im Schatten der Krise verliehen

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In Spanien sind die diesjährigen Prinz-von-Asturien-Preise verliehen worden. Thronfolger Felipe, seines Zeichens Prinz von Asturien, übergab die Preise im Teatro Campoamor in Asturiens Hauptstadt Ovideo.

Die schwere Krise in Spanien schlug sich auch in dem Festakt nieder. So gab es einerseits in Oviedo Proteste, und unter den Preisträgern selbst waren der Verband der Spanischen Tafeln. Diese spielen mit ihren Nahrungsmittellieferungen an Bedürftige gerade angesichts der hohen Arbeitslosigkeit in Spanien derzeit eine wichtige Rolle.

In der Kategorie Internationale Kooperation wurde die Internationale Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung ausgezeichnet. Die Organisationen helfen, menschliches Leid zu lindern, hieß es von seiten der Jury.

In der Kategorie Kommunikation und Humanwissenschaften wurde der japanische Spieleentwickler Shigeru Miyamoto ausgezeichnet. Er hat unter anderem die Spiele “Super Mario” und “The Legend of Zelda” entwickelt.

Die beiden spanischen Fußballprofis Iker Casillas und Xavi Hernandez wurden in der Sparte Sport für ihre persönliche wie sportliche katalanisch-kastilische Freundschaft geehrt.

Weitere Preisträger waren die amerikanische Philosophin Martha C. Nussbaum, die beiden Biowissenschaftler Sir Gregory Winter und Richard A. Lerner sowie der spanische Architekt Rafael Moneo.

Der Prinz-von-Asturien-Preis ist mit jeweils 50 000 Euro dotiert, er wird in acht Kategorien vergeben.