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Winterchaos im Osten Frankreichs

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Winterchaos im Osten Frankreichs

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Der frühe Wintereinbruch hat im Osten Frankreichs für chaotische Verhältnisse gesorgt.

Zahlreiche Ortschaften in der französischen Alpen versanken innerhalb weniger Stunden unter 20 bis 50 Zentimetern Schnee.

Eigentlich nichts ungewöhnliches im Department Isere,- ist man hier im Winter doch ganz andere Schneemassen gewohnt…nicht jedoch Ende Oktober. So meint dieser Alpenbewohner:“Jetzt soooo einen Schneefall,- das hatten wir nicht erwartet. Das hat uns überfordert!”

Seit Jahrzehnten hat es nicht mehr so früh, so viel Schnee gegeben. Fast 50.000 Haushalte der Region Rhône-Alpes waren zeitweise ohne Strom. Manch einen Autofahrer traf das Wetter – oft auf Sommerreifen unterwegs – völlig unvorbereitet.

Dazu kamen enorme Windgeschwindigkeiten von bis zu 130 Stundenkilometern, die nicht nur für Schneeverwehungen in den Bergen sorgten, sondern auch für enorme Schäden an der französischen Mittelmeerküste.

Im Hafen von Marseille riss sich die Fähre “Napoleon Bonaparte” los, der Wind drückte sie gegen die Kaimauer, wodurch sie Leck schlug und Schlagseite bekam. Bis die stolze “Napoleon” also wieder Richtung Korsika auslaufen kann, wird es noch einige Zeit dauern…