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Elektrofahrzeuge liegen im Trend

Auf dem Markt für Elektrofahrzeuge tut sich etwas:
Ein Start-up-Unternehmen aus San Francisco hat einen Prototypen für ein elektrisches Motorrad entwickelt. Die Firma “Lit Motors” hat Design-Elemente eines Autos und eines Motorrads genommen, um ein sicheres, umweltfreundliches und kostengünstiges Elektrofahrzeug zu schaffen. Es hat Airbags, Sicherheitsgurte sowie Stahl verstärkte Türen. Nach Angaben des Herstellers vereint es alle Sicherheitsvorteile eines Autos auf der Plattform eines Zweirads.

Daniel Kim, Gründer von “Lit Motors”:
“Wir verwenden Kreisel – sogenannte Gyroskope, um das Fahrzeug senkrecht zu halten und zu verhindern, dass es kippt. Da bräuchte man schon ein Elefantenbaby, um es umzuwerfen.”

Die Gyroskope verhindern, dass das Zweirad kippt, selbst wenn es seitwärts von einem Auto gerammt wird. Laut Herstellerangaben liegt die Höchstgeschwindigkeit bei 193 KM pro Stunde und das Fahrzeug hat voll aufgeladen eine Reichweite von 320 Kilometern. Anfang 2014 sollen die ersten tausend Fahrzeuge zu einem Preis von rund 19.000 US-Dollar – das sind fast 15.000 Euros – produziert werden.

Elektroautos sind der neue Trend – umweltfreundlich, leise und günstig im Unterhalt. Noch ist der Preis der große Nachteil, die Rettung der Umwelt ist nicht billig. Jetzt plant ein litauischer Unternehmer den lokalen Markt mit erschwinglichen “Electro Twingos” zu beliefern, in dem er gebrauchte Twingos als Grundlage nimmt. Das Unternehmen “PB Group”, das Reifen verkauft und Autos repariert, hat bereits zwei Prototypen gebaut, ein dritter ist in Planung.

Donatas Skulskis, General Manager von “PB Group”:
“Moderne elektrische Autos sind immer noch sehr teuer, für Litauer sind sie fast nicht bezahlbar. Also haben wir uns überlegt, einen elektrischen Motor in einen ‘Renault Twingo’ einzubauen und diese Autos an litauische Verbraucher zu einem günstigen Preis zu verkaufen.”

Das Unternehmen plant, etwa 20 Autos pro Monat umzubauen. In Litauen werden sie für etwa 7000 Euros verkauft.

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