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Eurokrise: Wirtschafts-Chefs reisen nach Paris und Berlin

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Eurokrise: Wirtschafts-Chefs reisen nach Paris und Berlin

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Angesichts der andauernden Eurokrise ist der französische Präsident Francois Hollande in Paris mit den Chefs der wichtigsten internationalen Wirtschaftsorganisationen zusammengekommen. Mit dabei waren etwa IWF-Chefin Christine Lagarde, Weltbank-Präsident Jim Yong Kim, WTO-Chef Pascal Lamy und OECD-Chef Angel Gurría. In den Gesprächen ging es unter anderem um die Frage, wie man vor dem Hintergrund der Eurokrise das Wirtschaftswachstum in Europa wieder ankurbeln kann. “Die Eurozone ist auf dem besten Weg, aus der Krise zu kommen, die sie so hart getroffen hat”, sagte Hollande im Anschluss an die Gespräche, “einer Krise der Unsicherheiten und der Instabilitäten. Aber wir haben diese Krise derzeit noch nicht überwunden, wir brauchen Mechanismen, wir brauchen Reglementierungen, wir brauchen Maßnahmen.”

An diesem Dienstag reisen die Chefs der Wirtschaftsorganisationen weiter – nach Berlin, zu einem Treffen mit der deutschen Kanzlerin Angela Merkel. Frankreich und Deutschland haben recht unterschiedliche Vorstellungen davon, wie man die Eurokrise entschärfen könnte. Hollande wünscht sich wachstumsfördernde Maßnahmen, während Merkel auf eine härtere Sparpolitik setzt.