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Bloomberg warnt vor Mammut-Sturm

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Bloomberg warnt vor Mammut-Sturm

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Wirbelsturm Sandy ist mit Wucht auf die Ostküste der USA geprallt. In ganz Nordamerika kamen durch den Sturm bisher mehr als ein Dutzend Menschen ums Leben.

Die schlimmsten Schäden wurden in New York erwartet. Feuerwehr und Polizei waren im Dauereinsatz. In 250.000 Haushalten der Millionenmetropole ging zeitweise der Strom aus. 19 Menschen waren im Ostteil Manhattans in einem Elektrizitätswerk eingeschlossen. Laut einem Augenzeugen gab es in der Anlage eine Explosion.

Bürgermeister Michael Bloomberg appellierte an die Menschen, die die Stadt nicht verlassen hatten: “Es ist zu spät, das Haus noch zu verlassen. Gehen Sie nicht raus, das ist zu gefährlich. Bleiben Sie, wo Sie sind.”

Zyklon Sandy war in New Jersey auf die US-Küste getroffen. Wie in anderen Küstenstädten richteten Überschwemmungen in der Spielermetropole Atlantic City große Schäden an.

Im ältesten amerikanischen Atomkraftwerk in New Jersey wurde Alarm ausgelöst, da der Wasserspiegel zu stark stieg. Das AKW war zu dem Zeitpunkt bereits heruntergefahren.

Der Mammut-Sturm hat auch Konsequenzen für den Wahlkampf. Den mussten Präsident Barack Obama und sein Herausforderer Mitt Romney kurz vor dem Endspurt unterbrechen.

So könnte Sandy Obamas Katastrophenmanagement auf eine schwere Probe stellen. Der Wahlkampf bleibt stürmisch.