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Nach Sandy: "Unvorstellbares Ausmaß an Zerstörung"

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Nach Sandy: "Unvorstellbares Ausmaß an Zerstörung"

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Der US-Bundesstaat New Jersey wenige Stunden nach dem verheerenden Wirbelsturm Sandy. Von einem unvorstellbaren Ausmaß an Zerstörung sprach der Gouverneur des Staates, Chris Christie. Gleichzeitig wurden in New Jersey wegen Sandy mehrere Atomreaktoren vom Netz genommen, alle Reaktoren seien aber sicher, hieß es von der Atomaufsichtsbehörde NSC.

Insgesamt sollen verschiedenen Quellen zufolge bei dem Sturm in den USA 35 Menschen ums Leben gekommen sein, offizielle Zahlen gibt es noch nicht. In New York starben laut dem dortigen Bürgermeister Michael Bloomberg zehn Menschen.

Noch immer stehen Tunnel unter Wasser, die Schäden sind massiv. Bloomberg bezeichnete Sandy als den vielleicht schlimmsten Sturm, der jemals durch New York gezogen sie. Er habe das Gesicht der Stadt verändert, so der Bürgermeister. Acht Millionen Haushalte sind an der US-Ostküste ohne Strom, 750 000 davon allein in New York.

In der vergangenen Nacht gab es im Umspannwerk von Manhattan eine Explosion, auch der Finanzdistrikt im Süden des Stadtteils war stromlos. Im Viertel Rockaway Park brach ein Feuer aus, das vom anhaltend starken Wind angefacht wurde. Mehr als 70 Häuser waren von dem Brand betroffen.

Unterdessen kehrt in anderen Stadtteilen New Yorks wieder relative Normalität ein. Am Times Square haben wieder einige Geschäfte geöffnet, während in anderen Teilen noch Müll und Bäume herumliegen.

Brandy Hitt von ABC-News: “New York erholt sich langsam von dem Sturm. Viele Gegenden von Lower Manhattan haben noch keinen Strom und die U-Bahn ist wegen Überflutung außer Betrieb. Brücken werden aber wieder aufgemacht, einige Busse fahren wieder, und auch die Börse macht morgen mit dem Handel weiter.”