Eilmeldung

Eilmeldung

Obama und Romney wollen nur noch helfen

Sie lesen gerade:

Obama und Romney wollen nur noch helfen

Schriftgrösse Aa Aa

Eine Woche vor der US-Wahl wurde der Sturm auch zu einer Bewährungsprobe für Amtsinhaber Barack Obama und seinen Herausforderer Mitt Romney. Obama stellte seinen Wahlkampf ein und wird am Mittwoch nicht wie eigentlich vorgesehen nach Ohio reisen.

Er zeigte sich in Washington im Zentrum des Roten Kreuzes und versprach schnelle Hilfe ohne viel Bürokratie.

Obama sagte: “Wir werden die Hilfen so schnell wie möglich dorthin schaffen, wo sie benötigt werden und für so lange wie nötig. Natürlich wird ein Staat wie New Jersey längere Zeit brauchen, um sich zu erholen. Auch Lower Manhattan wird viel Zeit brauchen.”

Herausforderer Mitt Romney ist schon in Ohio. In Kettering in unmittelbarer Nähe der Stadt Dayton verwandelte er seine Wahlkampfveranstaltung in ein Hilfskampagne für die Opfer des Sturms. In der Halle wurden Hilfsgüter gesammelt und auch der Kandidat legte selbst mit Hand an.

Romney erklärte: “Natürlich können wir mit dem, was wir heute hier zusammentragen, nicht alle Probleme auf einmal lösen. Es gibt noch viele Menschen, die auf unsere Hilfe angewiesen sind. Aber wenn ich eines im Leben gelernt habe: Man muss in dem Rahmen helfen, wie man es kann.”

Die Wahl findet bereits am Dienstag kommender Woche statt. Aktuelle Umfragen zeigen ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Barack Obama und Mitt Romney.