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Bloomberg über Verwüstungen: "Wie im 2. Weltkrieg"

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Bloomberg über Verwüstungen: "Wie im 2. Weltkrieg"

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New York am Tag nach Sandy. In Lower Manhattan steht das Wasser in den Straßen und den Tunneln der U-Bahn. Für die New Yorker Metro sind es die schlimmsten Schäden in ihrer über 100jährigen Geschichte. Die Flughäfen blieben noch geschlossen. Weil der Strom ausfiel, musste ein Krankenhaus mit 200 Patienten geräumt werden.

Der New Yorker Stock Exchange soll morgen wieder öffnen. Angesichts der Schäden in New York spricht Präsident Barack Obama von einer schlimmen Katastrophe.

Bürgermeister Michael Bloomberg machte sich ein Bild von den Verwüstungen: “Auf der Rockaway Peninsula bin ich durch das Breezy Point Viertel gelaufen, das durch schnell wachsende Feuer zerstört wurde. Die Brände haben 80 Häuser vernichtet. Ohne zu übertreiben: Es sah aus wie auf Bildern vom Zweiten Weltkrieg. Die Gegend war dem Erdbobden gleich gemacht. Schornsteine und Fundamente sind als einziges von vielen Häusern übrig geblieben.”

Hier Rauch und Asche, dort Überflutungen: Die Wassermassen haben selbst einen Tanker auf eine Straße von Staten Island gespült. Wie hoch der gesamte Schaden in New York ist, blieb einen Tag nach Wirbelsturm Sandy noch unklar.