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Land unter in New Jersey

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Land unter in New Jersey

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Sandmassen, überflutete Orte, zerstörte Häuser soweit das Auge reicht. Das wird Barack Obama an diesem Mittwoch sehen, wenn der amerikanische Präsident nach New Jersey reist. Dort wird es Tage dauern, bis die Menschen zur Normalität zurückfinden – nach einem der schlimmsten Stürme, der die USA je heimgesucht hat.

Sandy tötete dort 45 Menschen, 18 von ihnen in New York.

Mehr als acht Millionen Haushalte und Geschäfte waren landesweit ohne Strom.

Eine Anwohnerin von Point Pleasant Beach erinnert sich: “Von unserem Haus aus haben einen reißenden Strom kommen sehen. Mit jeder Welle stieg das Wasser höher. Die Fluten spülten Tore, Bürgersteige, Bäume und Bauschutt an. Es war unglaublich.”

Beim Aufräumen haben nun die Stromversorgung und öffentliche Verkehrsmittel Vorrang. Leitungen müssen geflickt, Schlamm muss weggeschaufelt und Wasser abgepumpt werden.

Der Gouverneur von New Jersey Chris Christie überflog das Gebiet mit dem Hubschrauber, traf Anwohner und versprach, zerstörte Wohngegenden wieder aufzubauen.

Im Landesinneren drang Sandy bis nach Ohio vor. Teile West Virginias versanken unter einer ein Meter hohen Schneedecke.

Der Wirbelsturm zog nördlich Richtung Kanada weiter.