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Sandy: Vom Regen in die Miesen

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Sandy: Vom Regen in die Miesen

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Der Sturm hat die amerikanische Wirtschaft hart getroffen. Nach Meinung von Spezialisten kostet Sandy die USA möglicherweise an die 40 Milliarden Euro.

Das instabile Wachstum könnte im vierten Quartal um 0,7 Prozent einbrechen.
Hintergrund ist die zweitägige Schließung der Wallstreet. Es wird mit einem Einbruch der Aktienkurse gerechnet, wenn die Börse heute wieder öffnet.

Da viele Ölraffinerien schließen mussten, werden die Benzinpreise in den kommenden Tagen wohl steigen.

Besonders teuer wird Sandy für den Einzelhandel, der nicht gegen Naturkatastrophen versichert ist. Chu Yoon vom Nonno Gourmet Deli in New York meint, “wenn wir den Strom nicht bald zurückbekommen, dann müssen wir spätestens in drei, vier Stunden alles wegschmeißen. Wir können dann nichts mehr verwenden. Wieviel uns das kosten wird? Keine Ahnung, wir haben noch nicht nachgerechnet. Aber es wird eine Riesensumme sein.”

Doch frühere Naturkatastrophen haben auch gezeigt: Alle Reparaturen und Aufbauarbeiten, die den Verwüstungen folgen, bringen der US-Wirtschaft auf längere Sicht frisches Geld in die Kassen.