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Syrien-Krieg: Brahimi sucht Lösung in China

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Syrien-Krieg: Brahimi sucht Lösung in China

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Die syrische Luftwaffe hat ihre Angriffe auf Hochburgen der Rebellen im Umland von Damaskus verstärkt. Medienberichten zufolge wurden die Orte Arbien und Al-Ghuta aus der Luft beschossen. Aber auch andernorts gehen die Gefechte zwischen Regierungstruppen und den Rebellen weiter. In den Provinzen Idlib und Aleppo soll es auf beiden Seiten viele Opfer gegeben haben. Genaue Informationen liegen nicht vor.

Unterdessen hat der UN-Vermittler Lakhdar Brahimi in China mit dem dortigen Außenminister Yang Jiechi die Lage in Syrien besprochen. Brahimi sagte, er hoffe auf eine aktive Rolle Chinas bei der Lösung des Konflikts. Beide Seiten riefen die gegnerischen Parteien in Syrien zu einer Waffenruhe auf. Das Wichtigste sei jetzt, die Gewalt zu beenden und einen politischen Übergang zu erreichen. China ist mit Russland eine der wenigen verbliebenen Stützen der syrischen Regierung und hatte mehrmals geplante Resolutionen des UN-Sicherheitsrats für ein härteres Vorgehen gegen Damaskus mit einem Votum gestoppt.

Erst gestern hatte eine Rebellengruppe bei einem Anschlag in Damaskus zwei hochrangige Mitglieder der syrischen Luftwaffe getötet.