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Sandy-Pause vorbei: Obama und Romney wahlkämpfen wieder

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Sandy-Pause vorbei: Obama und Romney wahlkämpfen wieder

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US-Präsident Barack Obama hat durch Hurrikan “Sandy” Rückenwind bekommen. Laut einer Erhebung sind gut 80 Prozent der Amerikaner mit Obamas Krisenmanagement zufrieden, darunter auch potentielle Romney-Wähler. Doch Rückenwind hin oder her: Der Wahlausgang ist alles andere als sicher. Und so ging nun für die Kandidaten der von “Sandy” ausgebremste Wahlkampf wieder los. Obama flog nach Wisconsin und fand zunächst noch mal versöhnliche Worte.

Obama: “Bei so einem Sturm gibt es keine Demokraten oder Republikaner, sondern nur Amerikaner. Die Chefs der verschiedenen Parteien arbeiten daran, das zu reparieren, was kaputtgegangen ist. Nachbarn helfen Nachbarn bei der Bewältigung der Tragödie, Einwohner bauen ihre Städte wieder auf. Wir wissen, sitzen alle im selben Boot.”

Obamas Herausforderer Mitt Romney ließ sich derweil in Virginia blicken; wie Wisconsin ebenfalls ein sogenannter Swing State. Virginia hatte 2008 für Obama gestimmt, jetzt ist der Wahlausgang hier aber völlig offen. Daher galt es für den Republikaner Romney, sich besonders ins Zeug zu legen.

Romney: “Leider ist das, was ihr da von Obama vor euch seht, eine Kampagne, die auf immer kleinere Dinge zusammenschrumpft. Erst will er die Sesamstraße retten, dann macht er alberne Wortspiele mit meinem Vor- und Nachnamen und er attackiert mich also tagein tagaus. Aber Angriffe auf mich sind kein Regierungsprogramm und sie verschaffen den Leuten keine Jobs.”

Die Präsidentschaftswahl ist am kommenden Dienstag.