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Sandy überschattet Endspurt zur US-Wahl

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Sandy überschattet Endspurt zur US-Wahl

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Wenige Tage vor der Präsidentschaftswahl haben Barack Obama und Mitt Romney eine schwierige Aufgabe: Den Wahlkampf nach einem Unglück fortzuführen.
Der Zeitpunkt für den politischen Schlagabtausch, der die letzten Monate bestimmt hat, ist ungünstig.

Welchen Einfluss hat Sandy auf den amerikanischen Wahlkampf? Euronews-Korrespondent Stefan Grobe fragte Professor Patrick Griffin, den Chef des Public Affairs and Advocacy Institute in Washington.

Griffin erklärte, “das Ereignis hat Präsident Obama fast eine natürliche Plattform geliefert: Nämlich als eine Art Oberbefehlshaber Verantwortung zu übernehmen und echte Probleme von echten Menschen anzupacken. Nichts kann Gouverneur Romney gegen die Gelegenheit tun, die sich Präsident Obama da bietet. Er bewegt sich auf auf einem schmalen Grat, er muss vorsichtig sein, um nicht unsensibel oder geschmacklos zu wirken. Und ich glaube, er versucht sehr, das zu vermeiden.”

Stefan Grobe, Euronews-Korrespondent in Washington: ”Knapp eine Woche vor der Wahl bleibt wenig Zeit für einen Wahlkampf, der es möglich macht, nach Wirbelsturm Sandy neue Stimmen zu erhalten. Politische Antworten nach einem Unglück brauchen viel Instinkt. Präsident Obama glaubt, als Ober-Retter kann er Romney hinter sich lassen.”