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So wohnt es sich im schmalsten Haus der Welt

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So wohnt es sich im schmalsten Haus der Welt

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Mehr als nur ein Lückenbüßer ist diese schlanke Konstruktion in Warschau, das schmalste Haus der Welt. Maximal einen Meter zwanzig breit, soll es künftig als Künstlerresidenz dienen für Menschen, die keine Angst davor haben, dass ihnen die Decke auf den Kopf fällt. Raum ist bekanntlich in der kleinsten Hütte, man sollte es jedoch nicht übertreiben, warnt Projektleiter Maciej Kawinski. “Wir haben ausprobiert, wie viele Menschen in das schmalste Haus der Welt passen, ich glaube sieben oder acht Personen, es war sehr eng und ungemütlich. Aber es geht. Im Prinzip wurde dieses Haus allerdings für maximal zwei Menschen konzipiert”.
Die neun Meter hohe Konstruktion ist mit dem Notwendigsten ausgestattet, Schlafecke, Kochnische, Schreibtisch und Duschkabine, insgesamt gut 14 Quadratmeter Wohnfläche, die dem Hausherren einiges abverlangen.
Die minimale Wohnnische soll bis 2016 Künstler aus aller Welt beherbergen. Erster Bewohner ist der israelisch-polnische Autor Etgar Keret.