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"Zuhause fand ich nur Ruinen"

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"Zuhause fand ich nur Ruinen"

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Nach den verheerenden Folgen des Wirbelsturms
“Sandy” an der US-Ostküste beginnt die Rückkehr für viele der Geflüchteten zunächst mit einem Schock.

Besonders jene rund hundert Hausbesitzer, die in den Stadtteil Breezy Point in Queens zurückkehren, finden oft nur bis auf die Grundmauern abgebrannte Ruinen vor. Mit einem solchen Ausmaß der Hurrikanfolgen hatte hier niemand gerechnet, so meint dieser Mann:“Sowas kann in Missouri oder Kalifornien passieren aber doch nicht hier! Sowas DARF hier nicht passieren! Es ist schrecklich!”

Eine Frau ergänzt:“Es ist die totale Zerstörung. Meine Eltern haben hier 40 Jahre gelebt… unglaublich.”

Die meisten Bewohner wurden weniger von der Heftigkeit des Windes an der Küste überrascht, als vielmehr von der Geschwindigkeit und Höhe des Wasserpegels: die aufgepeitschte See drang unerwartet schnell ins Landesinnere vor. Ein anderer Mann erklärt:“Wir hatten wirklich Angst. Wir saßen mit Schwimmwesten im Wohnzimmer. Wären die Wellen nur wenig höher gekommen, hätte es das Haus komplett zerstört.”

Unterdessen ist die Spendenbereitschaft der Amerikaner für die Sturmopfer groß. Umgerechnet knapp zehn Millionen Euro Spendengelder seien bereits zusammengekommen, berichtete das amerikanische Rote Kreuz.