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Eurozonen-Industrie schwächelt weiter


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Eurozonen-Industrie schwächelt weiter

Die Industrie in der Eurozone kommt nicht aus dem Tief. Im Oktober gingen sowohl die Produktion als auch die Aufträge erneut zurück. Der Markit-Einkaufsmanagerindex sank um 0,7 Punkte auf 45,4 Zähler und blieb damit bereits den 15. Monat in Folge unter der Wachstumsschwelle von 50 Punkten. Allerdings ging er im Oktober etwas weniger stark zurück als erwartet. Vor allem die schwache Nachfrage macht dem Sektor zu schaffen – und immer mehr Länder geraten in den Strudel: Denn diesmal ging es nicht nur in den Krisenstaaten wie Griechenland oder Spanien, sondern auch in Deutschland und Österreich bergab. Nur in Irland legten Produktion und Aufträge zu – und in Frankreich hellte sich zumindest die Stimmung in der Branche etwas auf.

Nun warten Experten gespannt auf die Reaktion der EZB, die am kommenden Donnerstag ihre Zinsentscheidung bekanntgibt. Manche gehen davon aus, dass die Notenbank wegen der anhaltend schwachen Wirtschaft den Leitzinssatz auf möglicherweise nur mehr 0,5 Prozent absenken und ihre Politik des billigen Geldes ausweiten wird.

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