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Frustration in New York

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Frustration in New York

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Die Lage in New York normalisiert sich nur langsam. Im Viertel Alphabet City in Manhattan standen hunderte Anwohner bis zu fünf Stunden für Lebensmittelspenden an. Viele von ihnen leben in Sozialwohnungen, haben keinen Strom und kein Trinkwasser mehr. Die Vorräte gehen aus und die Läden in der Umgebung haben noch nicht wieder geöffnet. Viele fühlen sich allein gelassen.

Der Pfarrer des Viertels erklärt: “Die Menschen sind frustriert. Sie haben das Gefühl, nichts wert zu sein. Sie sehen, was in anderen Vierteln getan wird und dass man uns einfach übersieht.”

Frustration auch bei den Autofahrern. Im US-Bundesstaat New Jersey bildeten sich den zweiten Tag in Folge lange Schlangen an den Tankstellen. Besonders schlimm traf es den New Yorker Stadtteil Staten Island, der von einer Flutwelle überrollt worden war. Viele stehen vor den Trümmern ihrer Existenz. Auch die Menschen auf Staten Island sind frustriert. Sie fühlen sich nicht genügend unterstützt. Sie beklagen, dass nicht einmal das Rote Kreuz vor Ort sei.