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Gewalt in Bahrain

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Nach einem Demonstrationsverbot ist es in Bahrain zu Zusammenstößen zwischen Polizei und Demonstranten gekommen. In der Hauptstadt Manama warfen Regierungsgegner Molotow Cocktails, die Sicherheitskräfte setzten Tränengas gegen die Demonstranten ein.

Das arabische Königreich hatte am Dienstag sämtliche öffentliche Versammlungen und Demonstrationen verboten. Das Innenministerium rechtfertigte den weitgehenden Schritt mit seinem Bemühen, die öffentliche Ordnung aufrechtzuerhalten.

Die USA, Amnesty International als auch UN-Generalsekretär Ban Ki-moon kritisierten das Verbot.

Seit Februar vergangenen Jahres demonstrieren überwiegend schiitische Aktivisten gegen das sunnitische Herrscherhaus. Sie fordern Reformen und eine demokratisch gewählte Regierung. Der Konflikt forderte bisher mindestens 70 Tote.