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Obama und Romney versuchen Wähler in "Swing States" zu überzeugen

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Obama und Romney versuchen Wähler in "Swing States" zu überzeugen

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Der US-Bundesstaat Ohio könnte wahlentscheidend sein. Bis zum kommenden Montag will Präsident Barack Obama täglich in den sogenannten “Swing State” zurückkehren, um dort noch unentschiedene Wähler zu überzeugen. Die Umfragewerte lassen weiter ein extrem knappes Rennen bei der Wahl am kommenden Dienstag erwarten.

Obama suchte in Hilliard die jüngsten Arbeitsplatzzahlen für sich zu nutzen. 2008 habe man in zwei Kriegen und in der schlimmsten Wirtschaftskrise seit der großen Depression gesteckt, so Obama, US-Unternehmen hätten seitdem 5,5 Millionen Arbeitsplätze geschaffen, und an diesem Freitagmorgen habe man erfahren, dass sie im Oktober mehr Arbeiter eingestellt hätten als in den vergangenen acht Monaten.

Auch der republikanische Präsidentschaftskandidat Mitt Romney versuchte die Arbeitmarkzahlen für sich zu nutzen. In Wisconsin, hier hatte Obama 2008 die meisten Stimmen erhalten, forderte Romney einen “echten Wechsel”.

Er werde die Arbeitslosenquote umgehend auf 5,2 Prozent senken, versprach Romney, man habe jetzt erfahren, dass sie bei 7,9 Prozent liege, das seien neun Millionen Jobs weniger, als Obama versprochen habe. Die Arbeitslosigkeit sei höher als bei dessen Amtsantritt. Darüber solle man nachdenken.

Zuletzt hatte der ehemals republikanische und seit 2007 parteilose Bürgermeister der einwohnerstärksten US-Stadt New York, Michael Bloomberg, Obamas Reaktion auf den schweren Sturm “Sandy” gelobt. Nach Auffassung von Experten könnte er damit noch unentschlossene Wähler auf Obamas Seite ziehen.