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USA: Mehr Jobs, aber höhere Arbeitslosenquote

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USA: Mehr Jobs, aber höhere Arbeitslosenquote

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Wenige Tage vor den Präsidentschaftswahlen bleibt der US-Arbeitsmarkt fragil. Zwar wurden laut dem Arbeitsministerium im Oktober 171.000 neue Jobs außerhalb der Landwirtschaft geschaffen, deutlich mehr als erwartet, aber diese Zahl reicht nicht aus, um die Arbeitslosigkeit zu senken.

Die Arbeitslosenquote stieg auf 7,9 Prozent, vor allem weil mehr Menschen, die die Suche nach einem Job eigentlich schon aufgegeben hatten, sich nun wieder arbeitslos meldeten. Seit Anfang 2011 ging die Quote zwar mehr oder weniger kontinuierlich nach unten, dennoch könnte sie Präsident Barack Obama zum Verhängnis werden: Seit Jahrzehnten wurde kein US-Präsident im Amt bestätigt, wenn die Arbeitslosenquote über 7,2 Prozent lag.

Die hohe Arbeitslosigkeit ist ein Hauptargument für die US-Notenbank, ihre Politik des billigen Geldes fortzusetzen. Die Fed erwägt die Einführung nominaler Grenzwerte für Inflation und Arbeitslosigkeit als Leitlinien für ihre weitere Geldpolitik.