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Wahlkampf nach Sandy wieder in vollem Gange

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Wahlkampf nach Sandy wieder in vollem Gange

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Nach der Sandy-bedingten Pause haben die beiden US-Präsidentschaftskandidaten ihren Wahlkampf wieder aufgenommen. Sie konzentrieren sich in diesen letzten Tagen vor der Wahl auf die Swing States, die Staaten mit den Wechselwählern. In den Umfragen liegen sie weiter Kopf an Kopf, Mitt Romney kann demnach mit 46 Prozent, Barack Obama mit 47 Prozent rechnen.

“Wollen Sie vier weitere Jahre mit 23 Millionen Jobsuchenden?” so Romneys Einwand vor seinen Anhängern in Virginia: “Wollen Sie vier weitere Jahre mit sinkendem Einkommen und steigenden Steuern? Wollen Sie vier weitere Jahre mit einem Trillionen-Defizit jährlich?”

Obama bekam durch sein Krisenmanagement während des Wirbelsturms Rückenwind. Dass sich nun auch New Yorks Bürgermeister Bloomberg hinter seine Kandidatur stellte, verschaffte ihm weitere Pluspunkte. “Wir wissen, was der Mittelklasse helfen wird, wir wissen, wie wir Jobs schaffen, und wir wissen, was den Schuldenberg abbauen lässt. Was Gouverneur Romney anbietet, ist es mit Sicherheit nicht”, warnte Obama bei seinem Auftritt am Donnerstag.

Das Thema Arbeitslosigkeit wird an diesem Freitag noch einmal mit den jüngsten Zahlen der Regierung zur Lage im Oktober neuen Zündstoff bekommen. Bis Montag kämpfen Obama und Romney im Endspurt um die letzten Stimmen.