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US-Wahlkampf geht in letzte Runde

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US-Wahlkampf geht in letzte Runde

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Endspurt im US-Wahlkampf. Präsident Barack Obama und sein Herausforderer Mitt Romney liegen in Umfragen weiterhin nahezu gleichauf, jetzt wollen sie die entscheidenden Stimmen in den sogenannten “Swing States” gewinnen. Obama brach zunächst zu einer Blitztour durch sieben Staaten mit mehreren Stopps in Ohio auf. Hier liegt er vorn: “Gouverneur Romney ist ein sehr talentierter Verkäufer”, so Obama in Mentor, “während dieser Kampagne hat er so gut er konnte versucht, dieselbe Politik neu zu verpacken und als Wechsel zu verkaufen, die schon zuvor nicht funktioniert hat. Aber das ist das Problem, Ohio: Wir wissen wie der Wechsel ausieht. Und was er anbietet, das ist er nicht.”

Auch für Romney gilt ein Sieg in Ohio als Muss.
Er begann seinen Sprint von Ost nach West in New Hampshire. Beide Kandidaten kündigten an, bis zur letzten Minute um jede Stimme zu kämpfen. “Ich muss in den kommenden drei Tagen noch einige Zeit darauf verwenden, Nachbarn zu treffen”, sagte er in Newington, “vielleicht solche, die einen Obama-Sticker an ihrem Haus haben, um ihnen zu sagen: ‘Hört mal, lasst uns mal darüber reden. Denn der Präsident hat sein Amt mit so vielen Versprechen angetreten und so wenig davon eingehalten.’”

In Umfragen liegen beide Kandidaten im Schnitt bei 47 Prozent. In Ohio führt Obama einer Umfrage zufolge mit 51 zu 45 Prozent, auch in Florida erhält er demnach 49 Prozent, während Romney bei 47 Prozent liegt. In einer am Freitag veröffentlichten Umfrage hat Obama in 19 von 22 “Swing States” die
Nase vorn.