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Auf Amerikaner gehen "Twitter-Bomben" nieder

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Auf Amerikaner gehen "Twitter-Bomben" nieder

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Im Kampf um die US-Präsidentschaft wird mit der näher rückenden Entscheidung mit immer härteren Bandagen gekämpft – und das auf beiden Seiten.

Wie bereits 2008 kommt dabei den neuen digitalen Medien eine Schlüsselrolle zu. Sowohl Romney als auch Obama haben nicht nur im Internet, sondern auch via Twitter ihre Geschütze in Stellung gebracht – auf die Wähler gehen nun wahre “Twitter-Bomben” der beiden Kandidaten und ihrer Wahlkampfteams nieder. Darin versuchen sie in hunderttausenden Twitter-Nachrichten die gegnerische Seite beim potentiellen Leser schlecht zu machen und Verdienste des eigenen Kandidaten hervorzuheben. Selbst die diffamierensten Behauptungen finden Eingang in die einschlägigen Foren, alles im Bemühen die Wähler auf die eigene Seite zu ziehen oder doch wenigstens zu mobilisieren.

Das die SPAM-Flut auf manchen vielleicht sogar so abschreckend wirken könnte, dass er gar nicht mehr wählen gehen mag, wird dabei offenbar stillschweigend in Kauf genommen.